Geschlechtergerechte Sprache: Gendern geht auch ohne Sternchen

„Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und männlicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter.“

Solche Anmerkungen hast du sicher schon gelesen. Aber ist es wirklich ethisch vertretbar, das generische Maskulinum für alle Geschlechter zu nutzen, also in ausschließlich männlicher Form für Männer UND Frauen zu schreiben?

Gendern geht auch ohne Sternchen
Der Genus ist zwar nicht gleichbedeutend mit dem biologischen bzw. dem sozialen Geschlecht – „der Engel“ muss kein Mann sein und „die Person“ keine Frau – dennoch assoziieren wir, wie Studien zeigen, die generisch männliche Form eher mit tatsächlich männlichen Personen. In unserer unbewussten Wahrnehmung vermischen wir das grammatische und das biologische bzw. soziale Geschlecht sogar häufig.

Die Psychologie hinter dem Genus

In einem Experiment der Freien Universität Berlin wurden knapp 600 Grundschulkindern Berufsbezeichnungen vorgelesen, entweder in Form der Beidnennung (z. B. Informatikerinnen und Informatiker) oder nur in der männlichen Form (Informatiker). Es stellte sich heraus, dass Kinder, die die Beidnennung gehört hatten, sich viel eher einen Beruf aus dem sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) für sich vorstellen konnten als die Kinder, denen nur die männliche Form genannt wurde. Sprache beeinflusst also zutiefst unsere persönlichen Vorstellungen.

Dieser Male-Bias, also dass Wörter im generischen Maskulinum eher männliche Bilder im Kopf erzeugen, findet nicht nur in Köpfen von Kindern statt. Versuchspersonen allen Alters und Geschlechts denken selbst bei stereotyp weiblich besetzten Berufen wie Kosmetiker, Kassierer oder Tänzer eher an Männer.

Viele psycholinguistische Studien zeigen: Wir neigen unbewusst dazu, das generische und das biologische Geschlecht gleichzusetzen. Somit steht die Verwendung des generischen Maskulinums zu Recht in der Kritik.

Generischer Maskulin aus dem Duden gestrichen

Der Duden reagierte 2021 auf die öffentliche Diskussion mit einer Streichung desselben. Seither sind „Studenten“ laut Duden nur noch eine Gruppe ausschließlich männlicher Studierender. Der Grundgedanke dabei war die logische Konsequenz aus den Studienergebnissen: Am stärksten werden Frauen gedanklich immer dann einbezogen, wenn beide Geschlechter explizit genannt werden.

Im sprachwissenschaftlichen Diskurs wird diese Entscheidung nicht nur positiv bewertet: Die permanente Nennung beider Geschlechter verkompliziert nicht nur unsere Sprache, sondern wir teilen dadurch alle Menschen in eindeutig weiblich und eindeutig männlich ein. Dies macht eine Spaltung noch deutlicher und benachteiligt sogar Menschen, die sich keinem der beiden Geschlechter eindeutig zuordnen können oder möchten.

Der Verzicht auf das generische Maskulinum kann außerdem zu Missverständnissen führen: „Frida Kahlo war eine der wichtigsten Künstlerinnen ihrer Zeit.“ – war sie dies nun auch im Kreis der männlichen Kollegen?

Ein Blick auf die englische Sprache

Lass uns einen Blick auf die Entwicklung der englischen Sprache werfen. „She is a manager“: Hier hat sich eine einheitlich Form für alle Geschlechter durchgesetzt, auch wenn es durchaus möglich wäre, Berufsbezeichnungen im Sexus zu unterscheiden, wie es sogar in wenigen Ausnahmen gebräuchlich ist, zum Beispiel bei actor/actress.

Berufsbezeichnungen lassen im englischen Sprachgebrauch also in der Regel das Geschlecht nicht erkennen. Ein manager kann biologisch männlich, weiblich oder unbestimmten Geschlechts sein. Das ist grundsätzlich positiv.

Beim eingedeutschten Begriff wurde aus dem weiblichen Manager eine Managerin. Und während Margaret Thatcher als erste weibliche Person ihres Amtes als Prime Minister betitelt wurde (und eben nicht als Prime Ministress, wie es sprachlich durchaus möglich gewesen wäre), setzte sich für Frau Merkel die Bezeichnung Kanzlerin durch.

Generell lässt sich feststellen, dass Gesellschaften, deren Sprachen im Genus nicht unterscheiden, wie zum Beispiel im Englischen („the“ anstatt im Deutschen „der/die/das“) einen größeren Anteil von erwerbstätigen Frauen aufweist und Frauen sich hier auch häufiger unternehmerisch oder politisch engagieren.

Je mehr wir uns also durch die Sprache angesprochen fühlen, desto aktiver sind wir auch. Die englische Sprache ist da eindeutig im Vorteil. Da wir in der deutschen Sprache mit diesem Vorteil nicht aufwarten können, stellt sich die Frage, wie wir damit nun umgehen.

Nehmen wir Männer zum Maßstab und nähern unser Sprachempfinden dahin an, um einen einheitlichen Begriff für alle zu haben? Dass unser Sprachempfinden formbar ist, zeigt sich immerhin an folgendem Beispiel: Warum sagen wir Kanzlerin Doktor Angela Merkel, aber empfinden Kanzler Doktorin Angela Merkel als völlig verkehrt?

Oder nehmen wir Männer UND Frauen als Maßstab und nutzen die sogenannte Movierung, also die Femininableitung aus einem Maskulinum („Verkäuferin“ ist abgeleitet vom Wort „Verkäufer“)? Letzteres zeigt in Studien eindeutig die größeren Effekte im Bezug auf die gefühlte Gleichberechtigung.

Auch jenseits des generischen Maskulins dominiert das männliche Prinzip

Neben der großen Thematik des generischen Geschlechts, sehen wir in vielen Sprachen die Benachteiligung von Frauen aber auch durch den Wortschatz. Und das übrigens auch im Englischen: „Man loves nature“ – „Der Mensch liebt die Natur“. Die Begriffe Mensch und Mann werden auch in anderen Sprachen zu einem einzigen Begriff zusammengefasst: l’homme (französisch), el hombre (spanisch), l’uomo (italienisch).

Zwar wird im Deutschen hier unterschieden, doch das männliche Prinzip verdeutlicht sich zum Beispiel durch unser kleines aber recht häufig genutztes Wörtchen „man“, dass sich natürlich vom Wort Mann ableitet.

Auch in Redewendungen werden Frauen ausgeschlossen, zum Beispiel in „ein Mann, ein Wort“ oder „einer Sache Herr werden“.

„Der Herr“ eröffnet auch schon das nächste große Thema: Warum ist das all erschaffende Prinzip eigentlich männlich? Ist es nicht sogar paradox, dass die Repräsentation des Göttlichen nicht eher in einen weiblichen, Geburt gebenden Kontext gestellt wird?

Die Kirche distanziert sich zwar öffentlich von der Vorstellung, Gott wäre männlich, benutzt aber weiterhin die männliche Form in der Sprache: Er hält seine Hand über uns, der Herr, der allmächtige Vater.“

Kurz gesagt: Ob nun durch das generische Maskulinum, durch Redewendungen, Religion oder Wortschatz, Frauen werden durch Sprache benachteiligt, und das wirkt sich sichtbar auf unsere Gesellschaft aus.

Nun sollte man meinen, dass bei all diesen offensichtlichen Benachteiligungen, mit denen unsere Sprache den Frauen gegenübertritt, doch mindestens 50 Prozent der Menschen, nämlich mindestens alle Frauen, Geschlechtergerechtigkeit in der Sprache befürworten sollten. Dem ist aber nicht so.

Zwei Drittel der Deutschen lehnen geschlechtergerechte Sprache ab

Zwei Drittel der Deutschen sind generell gegen das Gendern. Nach den Gesetzen der Mathematik ergibt sich daraus, dass nicht nur Männer, sondern auch viele Frauen sich gegen das Gendern stellen. Doch warum ist das so?

Das Phänomen, dass eine Gruppe, die Ausgrenzung erfährt, diese selbst weitergibt ist ein in der Psychologie bekanntes Phänomen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Lateral Violence. Frauen übernehmen unbewusst die Vorurteile der männerdominierten Gesellschaft.

Laut „Gender Social Norms Index“ glaubt weltweit die Hälfte aller Männer und Frauen, dass Männer bessere Politiker wären und mehr als 40 Prozent halten Männer für die besseren Geschäftsleute. Auch in Deutschland zeigt sich etwa die Hälfte aller befragten Frauen mit frauenfeindlichen Tendenzen.

Liebe Genderkritiker und -kritikerinnen, wir haben Handlungsbedarf! Die Ausgrenzung von Frauen durch Sprache hat große Auswirkungen auf unser aller Denken – auf das der Männer und das der Frauen, und somit auf unsere ganze Gesellschaft. Wir können nicht alles sofort umkrempeln – Sprache entwickelt sich. Doch wir können sie in eine Richtung lenken, die eine gleichberechtigte Gesellschaft zum Ziel hat.

Gendersternchen sind nicht die Lösung. Ich verstehe, dass sie nerven. Mich nerven sie auch. Aber es ist wichtig, die Thematik generell ernst zu nehmen und sensibel darauf zu reagieren: Sprache ist so mächtig. Das erfahren wir tagtäglich durch die wunderbaren Erfolgsgeschichten, die wir als Resonanz auf unsere App „Affirmationen & Subliminals“ erhalten.

Wir formen unsere Sprache und unsere Sprache formt uns.

Sprache verändert sich seit es Sprache gibt. Manche Worte, die noch vor 100 Jahren benutzt wurden, kennen wir heute nicht mehr und andererseits benutzen wir ganz selbstverständlich Worte, die es vor ein paar Jahren noch gar nicht gab.

Als ich jung war, wurde ich zum Beispiel noch mit Fräulein angeredet. Ich habe das damals nicht in Frage gestellt. Heute schlage ich bei dem Gedanken daran die Hände über dem Kopf zusammen.

Wenn du als Frau nicht empört bist über deine Benachteiligung, bedeutet das vielleicht einfach nur, dass du ein Kind deiner Zeit bist und du als Teil der Gesellschaft nur begrenzte Möglichkeiten hast, diese von außen zu betrachten.

Ein indianisches Sprichwort besagt, dass jede unserer Entscheidungen bis in die siebte Generation spürbar ist. Jedes mal, wenn ich Menschen kennenlerne, die in ihrer Sprache eine natürliche Sensibilität für die Inklusion des Weiblichen transportieren, kommt mir diese Weisheit in den Sinn.

Es gibt keine Lösung, mit der wir sofortige Gleichstellung herbeiführen könnten. Aber wir sollten beweglich und kreativ mit den Fragestellungen, die unsere Sprache aufwirft, umgehen. Wir sollten im verständnisvollen Austausch darüber bleiben, auch wenn es anstrengend sein kann, Lösungsansätze zu finden. Aber etwas beizubehalten, weil es schon immer so war oder weil es der einfachere Weg wäre – das waren noch nie gute Argumente.

Wie du denkst, redest und handelst hat einen Einfluss auf diese Welt. Sei dir deiner Macht bewusst!

Welche Lösungsansätze für geschlechtergerechte Sprache gibt es?

  • Gender-Sternchen: Für die mehrgeschlechtliche Schreibweise wird zwischen männlicher Form und weiblicher Endung ein Sternchen gesetzt. (z. B. Student*innen). Statt einem Sternchen können auch Unterstrich oder Doppelpunkt genutzt werden (Student_innen, Student:innen).
  • Beidnennung: Beide Geschlechterformen werden genannt (z. B. Studentinnen und Studenten).
  • Neutralisierung: Die männliche Form wird durch geschlechterneutrale Formen (z. B. Studentenschaft) oder Substantivierung (z. B. Studierende) ersetzt.

Gehen wir diese Möglichkeiten noch einmal anhand eines vollständigen Satzes durch. Ich persönlich sehe Genderzeichen nicht als erstrebenswert an. Sie verkomplizieren die Sprache und stören die Lesefreundlichkeit:

„Der/die Ärzt*in kann Arbeitnehmer*in oder Selbständige*r sein.“

Auch wenn die Beidnennung sich grundsätzlich positiv auf unsere unbewussten Ansichten auswirkt, so verlängern sich dadurch Texte unter Umständen unschön:

„Der Arzt oder die Ärztin kann Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerin oder Selbstständiger bzw. Selbstständige sein.“

In der neutralen Umschreibung formuliert man etwas kreativer. Das dient der Lesefreundlichkeit:

„Die ärztliche Fachkraft kann angestellt oder selbstständig sein.“

Kreativ gendern

Mit der gendergerechten Sprache ist es ist wie mit allem, das man neu erlernt: Wenn du dich einmal grundsätzlich damit beschäftigt hast und weiter übst, wird es immer einfacher und selbstverständlicher, Sprache so zu gestalten, dass sich alle angesprochen fühlen. Ich empfehle dir diese Webseite als Hilfestellung: geschicktgendern.de

Dort findest du gute Ideen, um eindeutig weibliche oder eindeutig männliche Bezeichnungen zu umgehen und deinen Text geschlechtsneutral zu halten. Das kann durchaus Sinn machen, wenn man nicht permanent mit der Beidnennung seinen Text verlängern möchte.

Besonders positiv fiel mir übrigens auch schon vor meinen Recherchen das Vorgehen von „Die Zeit“ auf. Meike Dülffer, Textchefin von “Zeit Online“ äußert sich dazu wie folgt: „Wir verwenden Doppelformen. Geschieht das am Anfang einmal explizit, können wir im Weiteren abwechselnd sowohl den weiblichen als auch den männlichen Plural nehmen, um anzuzeigen, dass weiterhin alle gemeint sind.“ So können Texte ebenfalls geschlechtergerecht und lesefreundlich gestaltet werden.

Insgesamt lässt sich sagen, dass wir kreativ bleiben müssen, um gendersensibel und lesefreundlich gleichzeitig zu sein. Allgemeingültige Regeln, die in jedem Fall gut funktionieren, gibt es einfach nicht. Doch Gendern ist nicht nur eine Frage von Endungen und Sternchen, sondern ein Zusammenspiel von Sprache, gegenseitigem Verständnis und Gerechtigkeit.

Ich empfinde eine Mischung aus Beidnennung und neutralen Umschreibungen als guten Mittelweg.

Auch wenn wir nicht für alles sofort gute Lösungen finden, ist es doch wichtig, Zeichen zu setzen und beständig mit kleinen Schritten in Richtung Gleichberechtigung zu gehen.

Mein persönliches Fazit

  • Das generische Maskulinum ist nicht per se schlecht. Es inkludiert alle. Eine Sprache, in der wir Bezeichnungen benutzen, die nicht auf das biologische oder soziale Geschlecht hinweisen, wäre grundsätzlich gut.
  • Was in der Theorie gut ist, scheitert allerdings an der Realität. Das generische Maskulinum ist nicht wirklich generisch, es ruft maskuline Bilder in uns hervor. Wir benötigen also eine Lösung, mit der sich alle Geschlechter angesprochen fühlen.
  • Gendersternchen erschweren die Lesbarkeit. Es gibt aber elegantere Möglichkeiten, wie zum Beispiel die Beidnennung in Kombination mit neutralen Umschreibungen, an die man sich schnell gewöhnen kann.
  • Es gibt nicht für alle Problemstellungen unserer Sprache eine schnelle Lösung. Dennoch ist es wichtig, ein Bewusstsein für die Genderthematik zu entwickeln, da Sprache hilft, veraltete Geschlechterrollen aufzubrechen. Der sensible Umgang mit Sprache ist somit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu wahrer Gleichberechtigung.

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Text: Tanja

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Ich bin Tanja, Gründerin von KYO.

Ich glaube daran, dass Glück dann entsteht, wenn Du Ja sagst zum Leben und zu Dir selbst. Wir alle befinden uns in einem fortwährenden Entwicklungsprozess, und ich möchte Dir mit KYO Ideen, Konzepte und Produkte vorstellen, die mir auf meinem Weg schon geholfen haben.

Weiterführende Artikel:

➡️ Nutze die Macht der Sprache für deine Ziele mit der KYO Mobile App „Affirmationen & Subliminals“
➡️ Sprache formt Realität. Eine praktische Anleitung für positive Affirmationen.
➡️ Silent Subliminals. Wie sie wirken und wie Du sie für Dich nutzen kannst.

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Quellen:

www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/286988/verordnete-emanzipation/

www.zeit.de/kultur/2021-05/gender-geschlechtergerechte-sprache-rechtschreibung-regeln-staat

www.tagesspiegel.de/kultur/deutschland-ist-besessen-von-genitalien-gendern-macht-die-diskriminierung-nur-noch-schlimmer/26140402.html

www.geo.de/wissen/24003-rtkl-sprachpolitik-ein-mieter-ist-maennlich-der-duden-streicht-das-generische

www.gespraechswert.de/gendern-international/

www.fu-berlin.de/presse/informationen/fup/2015/fup_15_223-einfluss-geschlechtergerechte-sprache/index.html

/www.faz.net/aktuell/stil/leib-seele/soziologin-ueber-gendern-es-geht-um-das-patriarchat-der-sprache-17689108.html

www.gleichstellung-im-blick.de/die-entwicklung-des-patriarchats-und-wo-sie-es-heute-noch-finden-koennen/

blog.zeit.de/glashaus/2018/02/07/gendern-schreibweise-geschlecht-maenner-frauen-ansprache/

www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/christentum-warum-zu-einem-mann-beten-kolumne-a-1182927.html

www.deutschlandfunk.de/ddr-wenn-mutti-frueh-zur-arbeit-geht-100.html

www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2018.00985/full

www.business-spotlight.de/sprachratgeber-business-englisch-lernen/gendern-im-englischen

www.deutschlandfunk.de/streit-ums-gendern-was-sich-aus-frueheren-sprachdebatten-100.html

www.lpb-bw.de/gendern#c76354

www.tagesspiegel.de/wissen/debatte-um-den-gender-stern-finger-weg-vom-generischen-maskulinum/22881808.html

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